Sonntag, 19. Januar 2014

Und was dir nicht gefällt- mach neu

In der letzten Zeit wurden die Ereignisse in meinem Leben hier förmlich so eng aneinandergereiht,  dass überhaupt keine zeit zum schreiben blieb.  Alles kann ich hier wohl nicht erwähnen, aber ich versuche mal,  euch einen kleinen Einblick zu verschaffen.  Ich habe inzwischen das Gefühl,  mich vollkommen von deutschland losgeloest zu haben,  was nicht heißen soll,  dass ich nichts und niemanden mehr vermisse,  aber es ist inzwischen total normal geworden und der Kontakt mit meiner Familie verwirrt mich auch nicht mehr und ich mache mir keine Gedanken mehr ueber das,  was in deutschland passiert.  Ich denke,  daran kann ich zurzeit eh nichts ändern,  es passiert einfach und entweder jemand erzählt mir alles,  oder nicht.  Ich habe auch im moment keine Vorstellung davon,  wie es wohl sein Wird,  wenn ich wieder da bin.  Tatsächlich habe ich etwas angst,  aber habe festgestellt,  dass ich sicher mit Veränderungen meines Lebens in deutschland rechnen muss, ich muss mich darauf einlassen und das ist okay:-) um dann mal wirklich mit allem zu beginnen;  ich bin vor 10 tagen ungezogen,  endlich.  Ich wurde morgens von meiner local represantive angerufen die sagte,  nun sei alles geklärt, ich müsse nur noch mit einem voluntario aus chitre reden.  Das tat ich dann und fing an,  meine Sachen zu packen.  Meine alte gastmutter wusste alles,  sie war total lieb und bot mir sogar am,  mir beim packen zu helfen,  rief mir ein Taxi und wünschte mir alles alles gute für die neue Familie.  Der moment,  vor dem ich so grosse angst hatte, stellte sich als überhaupt nicht schlimm heraus! 
Jetzt bin ich hier,  wir sind abends immer bei Freunden oder sie bei uns,  waren bei den culecos, auf einem Geburtstag eines.. Heavy-metal-fantypen.  Das ganze fing damit an,  dass ein Freund uns sagte,  er hätte einen Freund,  der heute Geburtstag feiere und wir dachten uns (luise und leon waren auch zu besuch)  jetzt gingen wir zu soner fetten panamaischem superparty,  eigentlich hättenwir uns natürlich auf was Stranges einstellen müssen,  ich meine,  es ist panama aber da waren wir wohl etwas naiv.  Angekommen saßen da erstmal zwei erwachsene mit ihrem bier rum und drinnen fünf l total gelangweilte jugendliche.. Wir wollten eigentlich sofort auf dem Absatz wieder umkehren, allerdings hielt mein Anstand mich ein wenig fest und der Vater das geburtstagskindes versuchte uns auch zum bleiben zu ueberrrden.  Das geburtstagskind tauchte auch kurz nachher auf.  Eine koboldartige gestalt mit langen schwarzen locken,  einer ledermuetze und zerrissenen T-shirt,  starrend mit einem zahnspangengrinsen. Natürlich wollten wir sofort wieder da weg,  dachten uns,  machen wir halt bei uns party oderso,  allerdings wurden wir dann von den eltern der seltsamen Gestalt davon abgehalten,  erst etwas unfreiwillig doch am Ende wurde es dann wirklich lustig und wir haben den abend genossen :-)
Am Tag danach ist eigentlich erstmal nichts passiert,  außer dass es nachts die culecos gab,  also eine Wasserparty,  wo alle mit feuerwehrschlaeuchen durch die Gegend schießen und tanzen und es gibt sehr laute Musik bis halb drei nachts,  da haben wir mit einigen Freunden angefeuert und haben am nächsten Tag bis vierzehn uhr geschlafen. Heute muss luise auch schon gehen,  aber sie kommt mich bald nochmal besuchen,  ich geh bald auch nochmal nach panama City,  da heb ich nach mittwoch jetzt viele Freunde,  mit denen ich feiern kann haha.  In einem monat ist auch schon wieder schule, aber eigentlich freue ich mich darauf.  Okay ich bin mal weg,  hasta pronto