Ich freu mich ja sooo gerade bloggen zu können und euch von meinen besten zwei Tagen in Panama zu berichten! Dieses Wochenende war einfach perfekt, perfekt, perfekt!!!
Alles begann am Samstag morgen mit den pancakes zum Frühstück, jammmm! Auch wenn ich hier irgendwie um 6:30 immer total wach bin oder wie auch immer man diesen Zustand nennen mag, schlafen geht bei dem licht, das ins Zimmer dringt, wenn die Sonne scheint und man keine rolläden hat, nicht besonders lange. Aber nichts für ungut, so hat man immerhin mehr vom Tag! Danach habe ich mich mit meinem Buch -es handelt sich um ein ziemlich pinkes Buch mit Herzchen, dass den Titel 'i Heart New York' trägt und von grauenvoll missglückten Liebesgeschichten und der Selbstfindung in New York handelt, aber was liest man nicht alles, wenn sonst kein anderes Buch aus dem Schrank zu kramen ist, in einer Sprache die man gut genug beherrscht- in den Sessel gesetzt und dann ne Weile mit meiner Gastmama geredet, so über alles mögliche wobei mir auffiel, dass mein Spanisch zu wirklich zufriedenstellenden Gesprächen ausreicht und ich so langsam die Beziehung zu meinen Gasteltern echt bessern kann. Die hat sich an dem Wochenende auch irgendwie gebessert hab ich das Gefühl, alles ist bisschen lockerer, wir machen Scherze zusammen und tanzen und ja, haben uns lieb:D
Danach entschied ich mich dann, mich etwas zu Sonnen. 'Etwas' hätte nur wohl besser auch etwas bleiben sollen entschied ich, als ich drei Stunden nachdem ich zwei Stunden mit Musik, saft und Buch in der knallen Sonne lag, meinen monströsen Sonnenbrand vom Knie bis zum Hals bei einem Blick in den Spiegel entdeckte. Das war jetzt vielleicht nicht das allerbeste an dem Wochenende, aber man muss immer Opfer bringen haha. Danach hab ich dann geduscht und auf chalisa gewartet, da wir zum Reitstall gehen wollten. Taten wir dann auch, chalisa saß das erste mal auf einem Pferd und ich Ritt ne Dreiviertel Stunde en bisschen auf dem Platz rum, wir haben uns mit den ganzen Leuten im Stall unterhalten, Vorallem mit dem hofbesitzer und einem anderen ziemlich coolen Typen. Auf dem weg zurück zu meinem Haus stieg schon unsere Vorfreude auf die Fiesta in monagrillo, zu der wir mit einer Freundin zusammen gehen wollten, die uns um neun Uhr mit ihrem Auto abholte und uns erst ihrer Familie und ihrem PINKEN Hund vorstellte. Der Hund ist wirklich Pink und hat ganz viel weiches puschelfell und heißt dann auch noch princessa. :D danach haben wir das Feuerwerk gesehen, es war ein großes Straßenfest und irgendein komischer Typ ist mit einer feuerspeienden Kuh auf dem Rücken durch die Menge gelaufen. Wir haben eine Menge Leute getroffen und sind dann in ein Haus gegangen, wo Musik lief und ziemlich viele nette Leute waren. Bis drei Uhr haben wir dann getanzt, mit allen möglichen Leuten geredet und ne Menge Spaß gehabt, bis wir dann toooooodmüde ins Bett fielen. Am nächsten Tag ging es dann auch direkt um neun Uhr weiter. Duschen, anziehen, frühstücken und ab nach guarare, noch eine Fiesta, aber sehr viel größer. Hier traf ich das Afs Komitee von penonome. Wir haben uns den Zug angeguckt, das läuft ein bisschen so ab wie an Karneval, sind bisschen rumgelaufen und haben uns schließlich vor dem Regen versteckend in ein Café gesetzt und uns ein bisschen über Panama ausgetauscht und über all die Dinge, die hier anders sind, die Familie etc und da habe ich festgestellt, dass ich wohl ziemlich Glück mit meiner Familie habe:) -eigentlich will ich auch noch ne liste erstellen mit allen 'seltsamen' oder Dinge die 'halt anders' sind, aber das nicht mehr heute, ich bin todmüde-
Danach sind wir gegangen und als wir auf den Bus gewartet haben, habe ich eine Studentengruppe aus den USA kennengelernt, die hier für drei Monate rumreisen und irgendwelche economic-classes haben. Die haben uns dann in ihrem Auto nach Hause Gefahren, in dem wir zu 9. saßen, ganz laut Musik gehört und viel über unsere Erfahrungen und Vorhaben hier gequatscht haben und die Leute waren soooo nett! Aber leider bleiben die nicht hier in der Nähe, sehr schade.
Jetzt bin ich auf jeden fall müde. Und glücklich. Ich liebe diese Kombination, da kann man so Super schlafen. Auf die Schule freue ich mich auch morgen und generell, die Sachen laufen. Ich liebe es einfach, austauschüler zu sein, alle sind so interessiert an einem, man hat eine Menge zu erzählen, immer und überall und mit jedem, man lernt Länder und Leute kennen, mehr als man es sonst je tun würde. Man hat eine zweite Familie, die Gastfamilie und eine dritte, die Afsleute, die genau wissen, wie man sich fühlt. Und man kann ganz ganz stolz auf sich sein und auf alles, was man hier erreicht und kann das ganz offen zugeben.
Das war das Wort vom Sonntag, ich bin weg ihr.
<3
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen