Sorry ich hatte in letzter zeit ein bisschen Stress und musste ne Menge nachdenken und wollte nicht meine ganzen halben Entscheidungen und dummen Überlegungen auf den Blog Posten, aber es ist jetzt entschieden. (Jetzt hat sich mein iPod gerade einen kleinen Spaß mit mir erlaubt und ich darf !alles! Nochmal schreiben.)
Also . Vor etwa drei Wochen (das ist schon so lange her?!?!) hatte ich einen Streit mit marta und ich weiß, dass Dinge, die da gesagt wurden, nicht ernst gemeint waren, aber es
Hat mich halt zum nachdenken angeregt.. Dinge wie: bin ich wirklich glücklich hier, in parita, in der Familie, in der Schule? Oder kann es so ein unvergessliches Jahr werden? MEIN unvergessliches Jahr? Acht Monate so alles weiterführen? Die Antwort hat nicht lange auf sich warten lassen: ich bin zwar eigentlich glücklich, aber das liegt sicher nicht an der Schule oder parita. Ich habe das Gefühl, als warte ich auf etwas, dass sich verbessert, bin in der Familie nicht so richtig angekommen, wie ich es mir gewünscht hatte, habe das Gefühl zu stören und fühle mich alleine ohne Gastschwester oder ganz vielen Freunden in parita, ohne sportmögluchkeiten hier, oder sonst was. Auch wenn das mit der Antwort nicht lange gebraucht hat, brauchte es umso länger, mir zu überlegen, was ich machen soll. Ich will marta oder meine Mitschüler oder sonstwen nicht vor den Kopf stoßen, aber als mir dann meine Freundin, die die Schule besucht, auf die alle meine Freunde gehen, fast in Chitre wohnt und mit deren Familie ich einfach richtig Super klarkomme bis jetzt, mir anbot, bei ihnen einzuziehen, konnte ich das Angebot einfach nicht ausschlagen. Nach vielen Gesprächen mit Afs-Leuten, die mich alle verstehen konnten, machte ich mit meinem parita-volunteer aus, dass ich nach dem Schuljahr, Mitte Dezember, die Familie Wechsel. Das gibt mir jetzt noch Motivation für den letzten Monat hier.
Ich glaube einfach, dass ich mein Jahr nochmal mehr genießen kann mit Bruder, Schwester, einer Mutter, mit der ich gut reden kann und in einer Schule, wo ich besser mit den Leuten zurechtkomme.
Vielen dank an die ganzen Menschen, die sich in den zwei Wochen meiner Unentschlossenheit die zeit genommen haben, meine Heulereien anzuhören und alles getan haben, um mich zu bestärken. :) (gilt auch für die Panama Leute, aber die können das ja nicht lesen) :/
Ciao
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